Global Vulva

2009Flash-Animation / HD Video, s/w, stereo, 6:20, Loop. Regie, Skript, Grafik, Animation: M. Thyes. Musik: Kristina Kanders.

Die Animation Global Vulva verbindet weibliche Figuren und Vulva-Symbole aus vielen Zeiten, Kulturen und Ländern, indem sie sich in einander verwandeln – die kulturelle Bedeutung des weiblichen Genitales wird sichtbar.

Es erscheinen steinzeitliche Ritz-Zeichnungen, die griechische Göttin Baubo, eine geflügelte Frau aus einer Eiszeit-Kultur in Sibirien, eine irische Sheila-na-gig, Zeichnungen von Vulven und ihrer Symbole, die indische Göttin Kali und ein Yoni-Stein, die tibetische Göttin Naljorma Dewa, eine Ahninnen-Statue der lwena aus Angola, die aztekische Göttin Mayahuel, der Schwarze Stein an der Kaaba in Mekka, eine doppelschwänzige Meerjungfrau, das Hände-Mudra‚ ‚Lotus und Biene‘ in einem Labyrinth, ein Amulett der ägyptischen Göttin Hathor, sowie die älteste menschliche Figur, die je gefunden wurde, die sogenannte Venus vom Hohlen Fels.

Diese sonst getrennt auftretenden Bilder werden mit einander verwoben, was eine komplexere und globalere Sicht auf ihre symbolischen Ebenen ermöglicht.

Diese Animation entstand inspiriert von dem Buch VULVA – die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts von Mithu M. Sanyal, Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2009.

Preise

Nomination (finalist) Screengrab New Media Art Award, James Cook University’s School of Creative Arts, AU, 2010.

Ausstellungen

(siehe auch weiter unten)

  • videokunst.ch @ PROGR + Bienzgut, Bern, CH, 8-9 2014.
  • Virtuelles VaginaMuseum, QDK Quartier für Digitale Kultur, Wien, AT, (seit 6 2014 dauerhaft online).
  • DIE GROSSE Kunstausstellung NRW, Kunstpalast, Düsseldorf, DE, 2-3 2012.
  • FILE Sao Paulo 2010 – Electronic Language International Festival, Rio De Janeiro, BR, 7-8 2010.
  • 10 Jahre ‚Kunst im Abgeordnetenbüro‘, bei Manfred Geis, Abgeordnetenhaus des Landtags, Mainz, DE, 6-7 2009.

 

Kristina Kanders zur Komposition:

„Es ist mir eine große Freude, dass ich bei diesem Film die Musik komponieren/einspielen durfte. Ich habe mich einmal quer durch meine über Jahrzehnte gewachsene Sammlung von Drums und Percussion aus aller Welt getrommelt, wobei der Film als Vorlage für meine Improvisationen diente. Die Nachbearbeitung fand am Computer statt. Freie, sphärische Teile wechseln sich mit Groove und rhythmischen Passagen ab und untermalen den ständigen Fluss der Veränderung im Film.“ www.kristinakanders.com

Myriam Thyes und Kristina Kanders vor GLOBAL VULVA , DIE GROSSE Kunstausstellung NRW, Museum Kunstpalast, Düsseldorf, 2012.
Myriam Thyes und Kristina Kanders vor Global Vulva, DIE GROSSE Kunstausstellung NRW, Museum Kunstpalast, Düsseldorf, 2012.

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