Titel der einzelnen Bilder: Schlange und Hirsch, Lotus und Biene, Wachsamkeit
Die Linie beschreibt den Weg durch ein Labyrinth mit sieben Umgängen – den Faden der Ariadne (nicht die „Wand“ des Labyrinths. Klassische Labyrinthe haben immer eine ungerade Anzahl von Umgängen und sind keine Irrgärten: ein einziger Weg führt zur Mitte, wobei er alle Gänge durchläuft). Diese Linie ist mit Handgesten (Mudras) aus dem indischen Tempeltanz verwoben. Ursprünglich tanzten indische Priesterinnen zu Ehren der Göttin (Kali / Durga / Shakti / Devi); später zu Ehren verschiedener Gottheiten des hinduistischen Pantheons. Alle Gesten im Tanz haben bestimmte Bedeutungen – jede Bedeutung hat eine erzählerische, eine religiöse und eine erotische Ebene.
Downloads
- Labyrinth-Tänze 1992 / 1994, PDF (1 MB)
Links
- The Stories of All & Every, von Me & Mithu, bei Bandcamp
