Seit 1984 richtet das Skulpturenmuseum Glaskasten in Marl den renommierten Marler Video-Kunst-Preis aus. Der erste nationale Preis für diese Medienkunst gibt einen Überblick über die Entwicklung der deutschen Video-Kunst der jeweils vergangenen zwei Jahre. Der Marler Video-Kunst-Preis wird seit 1984 alle zwei Jahre von der Stadt Marl – in Zusammenarbeit mit dem Adolf Grimme Institut, dem Kulturmagazin ‚aspekte‘ (ZDF) und der Kunsthochschule für Medien Köln – vergeben. Das Skulpturenmuseum Glaskasten zeigt die Preisträger und die nominierten Beiträge des 11. Marler Video-Kunst-Preises von Juli bis September 2004. Dazu erscheint die Publikation Deutsche Video-Kunst 2002-2004. 2005 wandert die Ausstellung weiter nach München, Hannover und Lüdenscheid. In der Ausstellung werden 20 Filme gezeigt von folgenden Künstlern:
- Christoph Girardet / Matthias Müller: »Beacon«
- Patrick Palucki: »Today Starts On Page 23«
- Bettina Erzgräber: »Capri«
- Canan Yilmaz: »Ben Kimim«
- Claudia Aravena Abugosh: »Greetings from Palestina«
- Jürgen Chill: »Three Video Fragmnets«
- Costantino Ciervo: »Pale-Judea«
- Gerd Conradt: »Farbtest.3«
- Pascal Fendrich / Bernd Härpfer: »speed crystal«
- Beate Geissler / Oliver Sann: »Two Tales of Love, Music and Peace«
- Dominik Hebestreit / Jerome Pflüger: »Irgendwelche Araber«
- Eno Henze / Andreas Lorenschat: »Rust«
- Rainer Junghanns: »Kurt Creischer – Zeitsammler«
- Martin Knott: »Oslo – Bergen«
- Esther Neumann: »Hotel Balzer«
- Julian Rosefeldt: »Asylum«
- Volker Schreiner: »Counter«
- Eva Teppe: »Die Welt ist Alles was der Fall ist«
- Myriam Thyes: »Mutable Worlds«
- Julia Weidner: »keep on»
